GIDEON BOHEMIA, s.r.o.
~ Èesky ~  
~ Deutsch ~
 Roty Nazdar 500
 541 01 Trutnov
 Czech Republic
tel. +420 603 847 061 
email
info@gideon.cz  

Grenenbeits
Die Beizen Grenenbeits sind eine Lösung von Naturprodukten in Wasser. Die einzelnen Schattierungen werden nach sehr alten holländischen Familienrezepturen vorbereitet, die über Generationen hinweg geschützt werden.
Die Beizen werden zur sofortiger Verwendung vorbereitet.
Vor dem Auftragen empfiehlt es sich den Inhalt des Gefäßes gründlich durchzuschütteln.
Beizen werden auf sorgfältig abgeschliffenes Holz mit einem Pinsel, Schwamm, Spritzgerät aufgetragen oder ist es möglich die Möbel in die Beize direkt zu tränken.
Die resultierende Oberfläche ist sehr fein, dicht. Eventuelle Beizenreste können mit einem Schwamm oder Lappen abgewischt werden. Ein großer Vorteil zu vergleichbaren Erzeugnissen ist die Tatsache, dass auch nach dem Abwischen auf der Holzoberfläche keine sehbaren „Landkarten“ bleiben.
Auf Wunsch der Kunden können speziell individuelle Schattierungen angepasst oder hergestellt werden, gegebenenfalls Konzentrate von einzelnen Schattierungen erzeugt werden.

Farben: KL-1
KL-1/2
KL-2
KL-4
Beizen mit jahrelanger gelblicher Schattierung verschiedener Stärkewirkung
(weiter z. B. Kl-1, Kl-1WS, Kl-1/2, Kl-1/WS, Kl-2, Kl-2-3, Kl-3, Kl-4 Kl-4-5, Kl-5, Kl-6, Kl-7, Kl-3.15, Kl-Q2, Kl-Q3, Kl-PP25, Kl-A-310 usw.)
EG-2
EG-4
EG-5
EG-6
Beizen mit sanft rötlicher Schattierung verschiedener Stärkewirkung
(weiter z. B. EG-1, EG-2, EG-4, EG-5, EG-6, EGM usw.)
Yellow loog Beize mit gelblich patinierter Schattierung,
durch die Verwendung wird der Effekt von „gelaugten“ Möbeln erzielt.
Antique green 311/100
Antique green 361/100
braune Beizen mit grünlichem Anhauch verschiedener Stärkewirkung

und weitere...


Etwas Geschichte

Über Holzbeizen und färben
(J Tuøský - laut der „Holz-Industrie“, erschienen in Chicago)
Nr. 19 der Zeitschrift „Døevo“ [„Holz“] aus dem Jahre 1904 (Die erste und einzige Fachzeitschrift und Zentralorgan für die gesamte Industrie und Handel mit Holz, Knochen, Horn, Holländern, Regenschirmen, Pfeifen, Spielzeug, Perlmutt, Knöpfen, Zelluloid und sämtlichen damit verbundenen Industriezweigen.)

...heutzutage muss sich immer mehr der Holzdrechsler und Möbeltischler mit dem Holzbeizen und färben befassen als früher, falls er Erfolge erreichen will, die vielfach nur dem Farbton anzurechnen sind.

...auch die Verschiedenheit der einzelnen Holzsorten hat einen großen Einfluss auf die Art der verwendeten Beize...

...in weiches porenartiges Holz dringt die beizende Flüssigkeit nicht nur schneller und tiefer ein, sondern nimmt auch viel mehr als hartes, dichtes Holz auf. In der Folge erzielt man im ersten Fall mit einer und derselben Beize eine stärkere und fettere Farbe als im zweiten Fall. Es ist deshalb nötig, bei weichen Holzsorten bei bestimmtem Farbton immer eine schwächere beizende Flüssigkeit zu verwenden, dagegen bei harten Sorten dagegen eine entsprechend stärkere Flüssigkeit.

...aber auch beim Beizen von einer und derselben Sorte darf man nicht immer mit demselben Beizeergebnis rechnen, wenn man ein und dasselbe Beizerezept oder dieselbe Beizeflüssigkeit verwendet, da der höhere oder niedrigere Harz- und Saftinhalt in der Zeit, wenn das Holz gefällt wird, bei dem späteren Beizen unterschiedlichen Holzwiderstand der eindringenden Beizeflüssigkeit leisten wird, so dass die Beize einmal ein klareres, das zweite Mal ein dunkleres Ergebnis gibt. Auch der Loheinhalt ist in einer und derselben Holzsorte nicht gleich. Dies hängt einerseits vom Alter des Holzes, andererseits von den klimatischen Verhältnissen seines Ursprungs ab, wo es wächst. Auch die Grundfarbe des Holzes kann bei einer und derselben Holzsorte sehr unterschiedlich sein und erfordert vor allem bei klaren und feinen Farbtönen die Verwendung von sehr präzisen Beizen.

...es ist nötig mit Prüfungen auf einem kleinen Brett von dem Holz, wovon der zum Beizen bestimmte Gegenstand angefertigt wird, genau zu ermitteln, in welcher Konzentration und Zusammensetzung die Beize verwendet werden soll, damit der bestimmte vorgesehene Farbton genau getroffen wird.

...falls der Beizeanstrich mehrmals hintereinander zur Erzielung einer bestimmten Farbe wiederholt wird, darf dies erst dann erfolgen, wenn der vorhergehende Anstrich schon richtig trocken ist, wozu üblicherweise immer 24 Stunden benötigt werden.

...es existieren Stoffe, die sich zueinander ungefähr so wie feindliche Brüder verhalten. Deshalb muss man bei der Zubereitung der Beizen genau darauf achten, ob diese für die Dauer klar bleiben.

...es ist nicht angepasst und zulässig an Ort und Stelle verschiedene Stoffe im trockenen und flüssigen Zustand zu mischen, weil natürlich bei der Auflösung von diesen Gemischen die Absonderung und Fällung mit all ihren unangenehmen Folgen entstehen möchte.